Ratgeber für massive Holzböden, Dielen, Parkett, Korkparkett, Schurwollteppich
naturboden.info: Systematischer Verlege- und Pflegeratgeber für natürliche Bodenbeläge*
ein Angebot von: naturnah Fußböden - die Seele Ihres Hauses

91|LASURANLEITUNG FÜR WÄNDE

DER RICHTIGE UNTERGRUND

Als Untergrund für die Lasurtechnik eignen sich am besten Rauhfasertapete und alle tragfähigen Putze. Ungeeignet sind Leimfarben, Latexfarben, Kuststoff- und Metalloberflächen. Bei entsprechender Vorbehandlung können aber auch andere Untergründe wie Beton, Gipskartonplatten etc. lasiert werden.

Bevor lasiert wird, sollte die Wand weiß gestrichen oder geputzt werden, damit ein heller gleichmäßiger Hintergrund für die Lasur geschaffen wird.

DIE RICHTIGE AUFTRAGSTECHNIK

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Mit Quast, Lappen, Schwamm etc. lassen sich individuelle Wandoberflächen gestalten. Besonders gleichmäßig wird der Auftrag, wenn mit einer ovalen Lasurbürste (Flächenstreicher) die Wand diagonal in liegenden Achten gestrichen wird. Die jeweils nächste Bahn wird immer etwas überlappend zur vorhergehenden gestrichen.

Grundsätzlich gilt: es wird immer von hell nach dunkel und von dünner nach dichter gearbeitet. Bei einmaligem Auftrag wirkt die Wand "flacher". Bei zwei oder mehr Aufträgen wird die Wand immer "tiefer" und lebendiger. Der zweite und folgende Auftrag sollte erst nach Trocknung des vorangegangenen Auftrags erfolgen. Warten Sie bitte einige Stunden zwischen den Aufträgen und richten Sie sich nach den Angaben der Hersteller auf der Verpackung.

Andere Techniken

Die Stupftechnik: Bei der Stupftechnik wird mit einem Naturschwamm gearbeitet. Die Wandlasur wird mit dem ausgedrückten Schwamm aufgestupft. Der Stupfwinkel sollte dabei ständig verändert werden, um ein eintöniges Muster zu vermeiden.

Die Wickeltechnik: Auch hier wird der erste Lasurauftrag mit der Lasurbürste aufgetragen - man kann aber auch auf der weißen Wand wickeln. Der Wickel besteht aus einem fusselfreien Stoff, der zusammengerollt wird - oder aus Leder . Struktur und Größe des Wickels bestimmen das spätere Bild der Oberfläche. Zur Ausführung der Technik wird der zusammengerollte Wickel mit unterschiedlichem Druck in wechselnde Richtungen in kurzen Stücken über die Wand gerollt. Am besten arbeitet man von der Mitte der Wand sternförmig nach außen.

Die Schablonentechnik: Die hierfür angesetzte Lasurfarbe sollte nicht zu sehr verdünnt sein, da sonst Farbe hinter die Schablone läuft. Zur Ausführung der Technik wird die Schablone mit der einen Hand fest auf den Untergrund gedrückt, während die andere mit dem speziellen Stupfpinsel das Schablonenmuster ausstupft. Schablonen können Sie bei uns ausleihen oder bestellen.


Diese Seite downloaden/ausdrucken (PDF-Datei)
drucken
*Alle Informationen dienen unseren Kunden nach einem Informationsgespräch in unserer Ausstellung als Informationsstütze. Die Inhalte der Texte beziehen sich auf die Produkte und Verfahrensweisen der Firma naturnah. Alle Hinweise und Darstellungen wurden sorgfältig geprüft. Die hier gemachten Aussagen bedürfen jedoch immer eigener Prüfung. Eine Rechtsverbindlichkeit ist aus diesen Anleitungen nicht abzuleiten. Beachten Sie daher unbedingt die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung Ihres Produktes. Diese sind gegenüber unseren Informationen vorrangig zu betrachten.
© naturnah, Adersstr. 5, 42119 Wuppertal, fon +49(0)202-2422277, fax +49(0)202-2422278, email info@naturnah.de